Marienkrankenhaus Presse

Aktuelles aus unserem Klinikverbund

 

Wir informieren Sie zeitnah über besondere Neuigkeiten, wichtige Termine und kommende Veranstaltungen. Besuchen Sie dazu auch unsere Rubrik Veranstaltungen.

11/05/2011Fragen zu Organspende und Patientenverfügung

Informationsabende an Marienkrankenhaus und Hufeland-Klinik

 

Wann braucht ein älterer Mensch eine rechtliche Betreuung? Wie stellt man eine Patientenverfügung bzw. eine Vorsorgevollmacht aus? Und geht man mit der Bereitschaft zur Organspende Risiken ein? Über diese Themen informiert Rechtsanwalt Dominik Huber am Mittwoch, 1. Juni, um 17 Uhr im Marienkrankenhaus Nassau und am Mittwoch, 8. Juni, um 17 Uhr in der Hufeland-Klinik Bad Ems. Oberarzt Dr. Josef Rein aus der geriatrischen Abteilung des Marienkrankenhauses gibt ergänzende Informationen aus medizinischer Sicht. Der Eintritt ist frei.

„Wir stellen fest, dass es aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben eine große Unsicherheit bei älteren Menschen gibt. Sie wollen nicht nur, dass ein naher Vertrauter im Notfall die richtigen Entscheidungen fällt, sondern diese Entscheidungen auch treffen darf", erklärt die kaufmännische Direktorin der Katholischen Kliniken Lahn, Barbara Werder. Träger des Klinikverbundes sind die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel. Deren Stiftung, die Bergkloster Stiftung SMMP, ist Mitveranstalter der beiden Informationsabende.

 

Die Patientenverfügung überträgt die Verfügungsgewalt im Hinblick auf medizinische Maßnahmen für den Fall, dass man selbst nicht mehr ansprechbar ist, an einen nahen Angehörigen oder guten Freund. Sie muss bestimmte Kriterien erfüllen und sollte in bestimmten Abständen aktualisiert werden. Eine Vorsorgevollmacht regelt darüber hinaus rechtliche Belange und Vermögensangelegenheiten.

 

„Werden lebenserhaltende Maßnahmen durch Angehörige oder eine Patientenverfügung verneint, kann die Frage der Organspende für andere Menschen immer noch überlebenswichtig sein. Daher macht es Sinn, diese Themen im Zusammenhang zu erörtern", betont Dr. Josef Rein.

 

Rechtsanwalt Dominik Huber von der Anwaltskanzlei Caspers, Mock & Partner informiert ausführlich zum aktuellen Recht und beantwortet die Fragen der Besucher aus Sicht des Juristen. Als Arzt geht Dr. Rein auch auf medizinische und ethische Aspekte ein. Außerdem werden die Generalassistentin der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, Sr. Adelgundis Pastusiak, und die Referentin der Bergkloster Stiftung SMMP, Heike Schmidt-Teige, an beiden Abenden anwesend sein.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

03/11/2010Welt-Psoriasis-Tag

Am 16.10.2010 wurde in der Hufeland-Klinik der diesjährige Welt-Psoriasis-Tag von der Psoriasis-Gruppe des Bereiches Koblenz - in Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturheilverfahren - veranstaltet.

Um 10 Uhr begrüßte die Leiterin der Gruppe, Frau Ingrid Kröwerath, gemeinsam mit dem Chefarzt, Herrn Dr. Rainer Brenke, die etwa 60 Teilnehmer. Für ihr 10-jähriges Engagement für diese Patientengruppe erhielten Frau Dr. Angelika Brenke und Herr Dr. Brenke eine Ehrung der Psoriasis-Gruppe, die sie mit großer Freude entgegennahmen.

Danach eröffnete Herr Dr. Brenke die Veranstaltung mit einem Vortrag über die naturheilkundlichen Möglichkeiten bei Begleiterkrankungen der Psoriasis. Er verdeutliche, dass sich diese Erkrankung nicht nur auf die Haut beschränkt, sondern den ganzen Organismus betrifft. Nach lebhafter gemeinsamer Diskussion folgten die Teilnehmer interessiert den Ausführungen von Herrn Frank Hoffmann (Diplom-Ökotrophologe aus Bad Bertrich) hinsichtlich des Themas "Gesunder Ernährung"; auch dieser Vortrag wurde rege diskutiert.

Gegen Mittag wurde die Klinik besichtigt, und dabei speziell die Abteilung Naturheilkunde und die Physiotherapie vorgestellt. Gegen 13.00 Uhr diente ein gemeinsames Mittagessen zur weiteren Vertiefung der Kontakte. Um 14 Uhr präsentierte der Landesvorsitzender im Berufsverband der Deutschen Dermatologen, Herr Dr. Ralph von Kiedrowski, Dermatologe aus Selters, den letzten Vortrag - Thema: "Die Psoriasis-Behandlung gestern und heute". Dabei übermittelte er die neuesten schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten und erklärte eingehend die verschiedenen Varianten. Die Veranstaltung klang gegen 16.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen in harmonischer Stimmung aus.

Zum guten Gelingen trugen neben den Referenten die Mitarbeiter von Haustechnik, Service und Küche bei, natürlich wurde die gute organisatorische Vorbereitung und Assistenz ebenso durch das Chefarztsekretariat und das Sekretariat der Verwaltung unterstützt - besten Dank an alle!

10/09/2010Alarm auf Linie 17 - Feuerwehrübung MKH

Feuerwehr Nassau 1

Der Alarm wird an der Brandmeldezentrale entdeckt.

Große Feuerwehrübung dient auch der Überprüfung der Patientensicherheit

Nassau, 3. September 2010. Seit einigen Minuten schon schrillt ein heller Ton durch das Marienkrankenhaus - die unangenehme Frequenz kann nur „Feueralarm" bedeuten. Die leitenden Mitarbeiter der Verwaltung und der medizinischen Abteilung haben sich im Foyer versammelt und gehen dem ausgearbeiteten Alarmplan nach, wonach die Alarmtafel im Empfangsbereich „Linie 17" als Ort des gemeldeten Brandes anzeigt. Der stellvertretende Pflegedirektor Hans-Jürgen Herbener reagiert sofort, schnappt sich um 18.35 Uhr den Ordner mit den Brandschutzplänen, lokalisiert die Räume, wo der Alarm ausgelöst wurde, um abzuschätzen, ob eventuell ein Fehlalarm vorliegt, oder ob die Alarmierung tatsächlich an die Feuerwehr weitergeleitet werden müsste.

Feuerwehrübung Nassau 2

Suche nach "Patient"

An diesem Freitagabend ist es nur ein Probealarm. Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau und der Brandschutzbeauftragte des Krankenhauses, Sven Schlesinger, hatten die Übung verabredet. Und selbstverständlich wurden vorher alle Patienten informiert und beruhigt. Und dennoch sind alle ganz aufgeregt. „Es ist glücklicherweise das erste Mal, dass ich diesen schrillen Ton überhaupt höre", verrät die kaufmännische Direktorin Barbara Werder. „Ist die Feuerwehr jetzt schon alarmiert?", fragt sich Pflegedirektorin Schwester Placida Fennenkötter. Noch nicht. Denn Hans-Jürgen Herbener muss sich erst vergewissern, dass es kein Fehlalarm ist. „Dazu bin ich verpflichtet", erklärt er. Als er wieder oben ankommt, sagt er den anderen: „Unten ist Rauch. In der physikalischen Abteilung. Wir müssen feststellen, ob dort noch jemand ist." Jetzt beginne die Suche, weil: „Wir müssen sicherstellen, ob alle vollzählig sind, gibt es Vermisste?" Nun sind die Ärzte am Zug. Chefärztin Dr. Cornelia Lippold und der leitende Oberarzt Dr. Josef Rein funken ihre Abteilungen an.

Feuerwehrübung Nassau 3

Nebel erschwert die Sicht

Die Feuerwehr flüstert ihnen zu, dass ein Patient vermisst ist. „Ist das vielleicht einer unserer demenziell Erkrankten? Könnte der draußen sein?", fragt Barbara Werder. „Nein", ist Manfred auf der Springe überzeugt. „Dann hätte unser Patientensicherungssystem ausgelöst." Ein angelegtes Armband schützt solche Risikopatienten nämlich vor dem unbeaufsichtigten Verlassen des Krankenhauses. Endlich stellt der technische Leiter des Krankenhauses den schrillen Ton ab. Pflegedirektorin Schwester Placida Fennenkötter denkt daran, an den Eingang zu gehen: „Ich empfange die Feuerwehr, melde „Linie 17!". Barbara Werder und der stellvertretende Direktor Stephan Stork informieren per Handy und Funk weitere Mitarbeiter. 18.40 Uhr: Mit Martinshorn rücken die fünf Fahrzeuge der Feuerwehr an. 22 Einsatzkräfte springen vom Wagen, rollen Schläuche aus, legen schweres Atemschutzgerät an. Fast 20 Kilogramm wiegt heute diese Ausrüstung. Hans-Jürgen Herbener verrät ihnen, wo er den Rauch gesehen hat – in Linie 17. Schon arbeiten sich einige Feuerwehrleute mit ihrer Ausrüstung in diese Richtung vor.

Feuerwehrübung Nassau 4

Brandherd ist entdeckt

Im Untergeschoss angekommen, kriechen sie von Tür zu Tür durch den Flur. Dichter Nebel erschwert ihnen die Sicht. Die Funkverbindung reißt zeitweilig ab. Die Lampen auf ihrem Helm helfen da auch nicht mehr viel. Also müssen sie fühlen. „Diese Tür hier ist ganz heiß", sagt einer der Feuerwehrleute. Zu viert sammeln sie sich an dieser Stelle. Einer zählt bis drei, dann reißen sie die Tür auf. Jetzt wird der Qualm noch dichter, auch wenn es in diesem Fall nur synthetischer Nebel ist. „Da muss irgendwo jemand liegen", meldet ihnen Einsatzleiter Jürgen Schwarz über Funk. Dann verteilen sich die Lichter im Raum, bis einer ruft: „Hier!Hier!". Die Worte sind nur dumpf durch eine Atemmaske zu hören. Die Lichter sammeln sich, der bewusstlose „Patient" ist gefunden. Zwei der Einsatzkräfte (Rettungssanitäter) bringen die 50 Kilogramm schwere Puppe auf einer Trage nach draußen. Vorsichtig tasten sie sich im dichten Nebel voran. Die anderen beginnen jetzt mit den Löscharbeiten. Um 19.20 Uhr vermelden sie schließlich: „Feuer aus!" 

Feuerwehr Nassau 6

Feuerwehrmannschaft im Einsatz

„Das war ein Einsatz unter realistischen Bedingungen", erklärt Wehrführerleiter Mark Horbach eine halbe Stunde später bei der Abschlussbesprechung vor dem Eingang des Krankenhauses. Dort sammeln sich die leitenden Angestellten der Klinik und die 22 Einsatzkräfte, die sich aus Feuerwehr und Rettungssanitätern zusammensetzen. Sven Schlesinger, selbst Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, gibt zu: „Wir haben heute trotz guter Alarm-Ablaufplanung einiges dazugelernt und werden unser Schema noch verfeinern. Aber wir durften auch feststellen, dass unsere Rauchmelder und die Alarmanlage zufriedenstellend funktionieren." Barbara Werder gesteht: „Wenn man so etwas praktisch übt, ist es eben doch etwas ganz anderes als in der Theorie". Wie gut, dass es technisch genau möglich ist, den Brandherd durch die Meldung der betroffenen „Linie" vorab zu lokalisieren.

Sie betont: „Die Sicherheit der Patienten und der Brandschutz haben bei uns einen sehr hohen Stellenwert." Erst im Frühjahr wurde das neue Patientensicherungssystem installiert. Und deshalb habe man auch eine Übung wie diese gewollt. Auch an der Hufeland-Klinik in Bad Ems, dem zweiten Haus der Katholischen Kliniken Lahn in Trägerschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, stünde die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb würde dort gerade die gesamte Brandmelde-Anlage neu installiert – mit hohem Kostenaufwand - „aber das ist es uns wert." Sven Schlesinger fügt allerdings hinzu: „Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wollen wir einen solchen Alarm nicht wirklich erleben."

Anschließend nutzen die Feuerwehrleute und Rettungssanitäter die Gelegenheit, das Krankenhaus durch eine Ortsbegehung noch näher kennen zu lernen. Sie erzählten, dass sie mindestens einmal im Monat so eine Übung durchführen, meist auch auf Wunsch ansässiger Firmen. Glücklicherweise gibt es immer noch Freiwillige, die sich für die Feuerwehr-, Rettungs- und Sanitätsarbeit auch körperlich sehr großen Belastungen aussetzen – diese wird besonders bei der Arbeit mit Atemschutzmaske und vollständigem Equipment von ca. 30 kg und dem Gewicht des eventuellen "Patienten" sehr deutlich - gerade auch im Ernstfall. Grosses Lob an alle Beteiligten!.... Und als sie beim Abbau ihrer Geräte einen richtigen Fluss auf die Straße spülen, gerät ihr Einsatz auch noch zum furiosen Finale des Kindergeburtstages gleich gegenüber. „Kommt mal alle her!", ruft die gerade zehn gewordene Jessica ihre jungen Gäste zusammen. Dieses erfrischende Fußbad lassen sie sich natürlich nicht entgehen.

Feuerwehrübung Nassau 5

Sondereinlage zum Kindergeburtstag!

20/08/2010Besuch des Limburger Bischofs im Marienkrankenhaus Nassau

Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte das Marienkrankenhaus

 

Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte am Mittwoch, 18. August, das Marienkrankenhaus in Nassau. Dabei unterstrich er die große Bedeutung von christlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen: „Schon wenn man hier hineinkommt, merkt man, dass man als Gottes Geschöpf gesehen und angenommen wird. Es ist wichtig, dass Kirche auch mit ihren Einrichtungen da erfahrbar bleibt, wo Menschen in Not sind."

 

Bild 2 Besuch Bischof MKH

Zu sehen v. li. n. re.: Bischof Dr. Tebartz van Elst im Gespräch mit einem Patienten

Das Marienkrankenhaus gehört gemeinsam mit der Hufeland-Klinik Bad Ems zum Verbund der Katholischen Kliniken Lahn. Beide Häuser befinden sich in Trägerschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel. Dabei ist das Marienkrankenhaus mit der geriatrischen Rehabilitation und der Akut-Abteilung für Innere Medizin besonders auf die Altersmedizin spezialisiert.

 

Die Konventsleiterin der Schwestern in Nassau, Schwester Monika vom Kreuz Vieth, war Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst im Frühjahr bei einer Veranstaltung in Limburg begegnet. „Da hatte er mir zugesagt, uns einmal zu besuchen." Diese Ankündigung hat er nun wahr gemacht.

 

Die kaufmännische Direktorin, Barbara Werder, und ihr Stellvertreter Stephan Stork führten den prominenten Gast gemeinsam mit Schwester Monika vom Kreuz durch die Abteilungen des Krankenhauses. Dabei kam er mit mehreren Patienten ins Gespräch. Sie erklärten ihm, wie gut sie sich hier angenommen fühlen.

Besuch Bischof MKH neu

Zu sehen v. re. n. li.: Bischof Dr. Tebartz van Elst im Gespräch mit Patientinnen, Pater Egon Wagner, Kaufm. Direktorin Barbara Werder

Von der Krankenhausleitung ließ sich der Bischof auch über die politische Situation der Einrichtung innerhalb des Gesundheitswesens informieren. „Alte Menschen sind oft abgeschrieben. Hier erfahren sie, dass sie angenommen sind und mit ihren Leiden und Ängsten ernst genommen werden. Umso wichtiger ist es, solche Einrichtungen zu stärken", lobte Bischof Tebartz van Elst das Engagement der Ordensgemeinschaft und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund erläuterten Barbara Werder und Stephan Stork dem Bischof das Konzept des Hauses, das bereits mehrfach ausgezeichnete Qualitätsmanagement und die Umsetzung des christlichen Leitbildes.

 

Abschließend besuchte er den Schwesternkonvent. Hier erinnerte sich der Bischof gern an seine bisherigen Begegnungen mit der Ordensgemeinschaft. So sei er in den Tagen vor seiner Priesterweihe im Bergkloster Bestwig gewesen, wo ihm die Ikebana-Kunst in der Kirche besonders imponiert habe: „Da habe ich erstmals erfahren, dass Blumenschmuck verkünden kann." Als Weihbischof im Bistum Münster habe er später regen Kontakt zu den Schwestern des Studentenwohnheims „Am Breul" gehabt. Nun ist er seit Januar 2008 Bischof von Limburg. Den Schwestern in Nassau sagte er: „Ich freue mich, dass Sie auch in unserer Diözese tätig sind."


Erfreut zeigte er sich auch darüber, dass Pater Egon Wagner von den Arnsteiner Patres ehrenamtlich die Funktion des Krankenhausseelsorgers übernommen hat: „Das wird für unsere Gemeinden ein Zukunftsmodell sein: dass wir von einem Zentrum aus viele Orte betreuen." Gleichzeitig äußerte er seine Erleichterung darüber, dass in diesem Jahr, „wo die Kirche schwere Zeiten durchmacht", in Limburg fünf neue Priesteramtskandidaten ins Seminar aufgenommen würden. „Das sind so viele wie lange nicht mehr. Ich deute das als Zeichen dafür, dass der Heilige Geist nach wie vor in der Kirche wirkt."

 

Abends feierte der Bischof in der Pfarrkirche von Nassau noch einen Gottesdienst. Den Schwestern versprach er, wiederzukommen und dann auch mit ihnen die Vesper zu beten.

15/07/2010Katholische Kliniken Lahn haben Zertifizierung erhalten

Übergabe Zertifikat

Foto (von links nach rechts) (hintere Reihe): Dr. Rainer Brenke Ärztl. Direktor, Udo Rau Verbandsbürgermeister Nassau, Josef Oster Verbandsbürgermeister Bad Ems, Ludger Dabrock Geschäftsführer SMMP, (vordere Reihe) Hans-Jürgen Herbener Qualitätsmanagementbeauftragter, Barbara Werder Kaufm. Direktorin, Berny Abt Stadtbürgermeister Bad Ems, Kathrin Zink-Jokobeit ZertSozial, Sr. Placida Fennenkötter Pflegedirektorin

Die Katholischen Kliniken Lahn mit der Hufeland-Klinik Bad Ems und dem Marienkrankenhaus in Nassau haben die Zertifizierung nach der DIN-Norm erhalten. „Es gab keine Abweichungen. Das ist quasi die Bestnote“, freut sich die Kaufmännische Direktorin Barbara Werder. Für das Marienkrankenhaus, dessen geriatrische Rehabilitationsabteilung bereits seit Jahren auch das Qualitätssiegel für die geriatrische Rehabilitation trägt, ist dies sogar die zweite Bestätigung, dass dort mit hoher Qualität im Interesse der Patienten gearbeitet wird.

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte die Auditorin der Zertifizierungsstelle ZertSozial, Frau Zink-Jakobeit, das begehrte Zertifikat an Barbara Werder überreichen. „Die Arbeit an der Qualität der Leistung gleicht der Arbeit in einem Weinberg, der, beständig beackert und umgegraben, reichhaltigere Früchte bringt und somit zu einem Schatz wird.“ erklärte Zink-Jakobeit in ihrem Impulsvortrag.

 

Grußworte und Glückwünsche überbrachten auch die Verbandsbürgermeister Udo Rau und Josef Oster sowie Stadtbürgermeister Berny Abt.

Grußworte und Glückwünsche überbrachten auch die Verbandsbürgermeister Udo Rau und Josef Oster sowie Stadtbürgermeister Berny Abt.

 

Hohe Qualität und diese sichern, sind letztlich auch das Ziel für alle Einrichtungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP), die sich ausnahmslos der Zertifizierung stellen, so der Geschäftsführer der Katholische Kliniken Lahn, Ludger Dabrock,. „Durch die Gesetzgebung werden Rehabilitationseinrichtungen zukünftig nur noch Bestand haben, wenn diese sich nach vorgegebenen Kriterien prüfen lassen und damit einen hohen Standard zur Behandlung der Patienten nachweisen können.“ so Ludger Dabrock. Mit dem jetzt eingeführten Qualitätsmanagement und dem hierfür erworbenen Zertifikat sind die Grundsteine für die Zukunft gelegt.

 

„Eine Zertifizierung drückt aus, dass man sich in besonderer Weise um Qualität bemüht“, definiert Barbara Werder die Bedeutung dieser Beurteilung nach DIN EN ISO 9001:2008. „So gilt es, Verbesserungspotenziale offen zu benennen, zu zeigen, wie es noch effektiver und optimaler laufen kann und schließlich zu beweisen, dass man es geändert hat. Das verursacht einen kontinuierlichen Prozess“, so die kaufmännische Direktorin. Diesen Prozess hat der Qualitätsbeauftragte der Katholischen Kliniken Lahn, Hans-Jürgen Herbener, in den letzten Jahren begleitet und koordiniert.